Analystengruppe Kuppinger Cole stellt Reports zu Claims-based Identities und zur starken Authentifizierung beim user-centric Identity Management vor
Das Analystenunternehmen Kuppinger Cole stellt auf der morgen beginnenden European Identity Conference 2009 (EIC) zwei neue Reports vor, die sich mit Zukunftsthemen des Identity und Access Managements befassen.
Der "Trend Report: The Impact of claims-based approaches" beschäftigt sich mit den neuen Konzepten für ein claims-basierendes Identity Management, mit dem ergänzende Informationen zu Identitäten flexibel zwischen unterschiedlichen Systemen und Unternehmen ausgetauscht werden können. Durch den Ansatz erfolgt eine konsequente Trennung von Identitäten und Anwendungscode.
Das Konzept baut auf etablierten Federation-Standards und dem Konzept der Information Cards auf. Es bietet eine sichere Verteilung solcher Informationen. "Das Konzept der claims wird einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie in Zukunft mit Identitäten in der Anwendungsentwicklung umgegangen wird. Die heute so häufigen Probleme mit "codierter Sicherheit" werden damit deutlich reduziert."
Der Report stellt das Konzept vor und analysiert den aktuellen Status und die zu erwartenden Entwicklungen. Damit wird dieses so fundamentale Thema erstmals in einer neutralen Gesamtsicht behandelt.
Der zweite Report "Technology Report: User Centric Strong Authentication" geht auf die Entwicklungen im Bereich der starken Authentifizierung für das user-centric Identity Management ein. Beim user-centric Identity Management, das mit Standards wie OpenID oder den Information Cards umgesetzt wird, erhält der Benutzer wieder die Kontrolle über seine Identität und kann steuern, welche Informationen er wem gibt. Dieses Konzept ist unter anderem von fundamentaler Bedeutung für das Cloud Computing.
Der Report analysiert den Status, Anbieter und mögliche zukünftige Lösungsansätze für die starke Authentifizierung bei Verwendung von Konzepten des user-centric Identity Managements.