Die Analystengruppe Kuppinger Cole hat im Rahmen der European Identity Conference 2009 (EIC), der europäischen Leitveranstaltung für Identity und Access Management (IAM) und GRC (Governance, Risk Management, Compliance) den European Identity Award vergeben. Mit dem Award werden herausragende Projekte sowie Innovationen und Weiterentwicklungen von Standards honoriert.
Der Award wird in sechs Kategorien vergeben. Neben der besten Innovation im Bereich IAM und GRC und den besten neün oder verbesserten Standards sind das die jeweils besten Projekte der vergangenen 12 Monate in den Kategorien interner Projekte, B2B, B2C und eGovernment.
Die Analystengruppe Kuppinger Cole hat im Rahmen der European Identity Conference 2009 (EIC), der europäischen Leitveranstaltung für Identity und Access Management (IAM) und GRC (Governance, Risk Management, Compliance) den European Identity Award vergeben. Mit dem Award werden herausragende Projekte sowie Innovationen und Weiterentwicklungen von Standards honoriert.
Der Award wird in sechs Kategorien vergeben. Neben der besten Innovation im Bereich IAM und GRC und den besten neün oder verbesserten Standards sind das die jeweils besten Projekte der vergangenen 12 Monate in den Kategorien interner Projekte, B2B, B2C und eGovernment.
Hersteller, Systemintegratoren, Berater und Anwenderunternehmen waren aufgefordert, Vorschläge für den Award abzugeben. Zusätzlich hat Kuppinger Cole Projekte einbezogen, die sie aus der laufenden Analystentätigkeit kannten. Unter diesen Vorschlägen wurden jeweils bis zu drei herausragende Projekte und Innovationen als Preisträger ermittelt und gekürt.
In der Kategorie "Beste Innovation" wurde der European Identity Award zum einen an die von Sun Microsystems gegründete und unterstützte OpenSSO-Initiative vergeben, die mit dem OpenSSO Fedlet eine schlanke Lösung für die Identity Federation realisiert hat. Ein weiterer Award geht an die Firmen Yubico und AXSionics für ihre Innovationen im Bereich der starken Authentifizierung, die solche Lösungen einfacher auch im Internet und im Kontext des user-centric Identity Managements nutzbar machen. Ein weiterer Award in dieser Kategorie wurde an Microsoft für das "Geneva"-Projekt vergeben, bei dem Federation zu einem Bestandteil von Anwendungscontainern wird - aus Sicht von Kuppinger Cole eine der wichtigsten Erweiterungen für die zukünftige Nutzung und Verbreitung der Identity Federation.
In der Kategorie "Bester neuer/verbesserter Standard" ging der European Identity Award zum einen an das Aristotle Project für die ArisID, eine wichtige Erweiterung des IGF (Identity Governance Frameworks) und von CARML, das diese wichtigen Standards für IAM und GRC in der Praxis einfacher nutzbar macht. Diese Innovation wurde von Oracle vorangetrieben. Die Standardisierungsinitiative OAuth (Open Authentication) erhält einen Award für einen schlanken Ansatz zur Standardisierung der Authentifizierung, der im Markt viel Resonanz findet. Schließlich geht ein Award in dieser Kategorie an die Information Card Foundation (ICF), die den für das zukünftige Identity Management so wichtigen Ansatz der Information Cards standardisiert.
In der Kategorie "Bestes internes IAM-/GRC- Projekt" ging die Auszeichnung an die Enel SpA, den größten italienischen Energieversorger, für das dort umgesetzte sehr große Projekt mit einer vollen Integration von IAM und GRC, bei dem ausgefeilte SoD Controls genutzt werden und Rollenmanagement im großen Stil implementiert wurde. Ein weiterer Award geht an die Deutsche Bank AG für ihre GRC-Implementierung in der Finanzindustrie, mit der eine schnelle Umsetzung von Steürungsfunktionen für vergebende Autorisierungen erreicht wurde. Schließlich geht ein Award an die ECCO Sko A/S, einen dänischen Schuhhersteller, und die Schweizer Helvetia Versicherungen. Diese Unternehmen haben IAM- und GRC-Implementierungen gelöst, die mit anderen Systemen wie dem System Lifecycle Management und Lizenzmanagement (ECCO) respektive bestehenden Beschaffungsworkflows (Helvetia) eng und intelligent integriert wurden.
Preisträger in der Kategorie "Bestes IAM-/GRC-Projekt für B2B" wurde unter anderem Citi für seinen Global Transaction Service, mit dem B2B-Kunden mit sicheren Transaktionen unterstützt werden. Ein weiterer Award ging an das schwedische BankID-Konsortium für einen gelungenen Ansatz für eine elektronische ID, die von Mitarbeitern, Partnern und Kunden genutzt werden kann und die gut etabliert ist. Ebenfalls ausgezeichnet wird in dieser Kategorie die swissgrid ag mit ihrem Ansatz für das Management von Identitäten in der Strombranche, wo die Herausforderungen durch die De-Regulierung kontinuierlich komplexer werden und Lösungen über Unternehmensgrenzen hinaus realisiert werden müssen.
In der Kategorie "Bestes IAM-/GRC-Projekt für B2C" geht ein European Identity Award an das Innenministerium der Republik Tschechien für den CzechPoint, einen kiosk-basierenden Ansatz, mit dem Bürger eGovernment-Funktionen nutzen können und Prozesse für Bürger wie den Staat signifikant vereinfacht werden. Ein weiterer Award geht an den London Borough of Newham für die erste Implementierung von Information Cards im eGovernment, mit der Bürger (Kunden) einfacher diese Dienste nutzen können.
Ein weiterer Award wurde in der Kategorie "Bestes IAM-/GRC-Projekt im eGovernment" vergeben. Der Award geht an die Stadt Köln, die den Schritt von einer internen IAM-Lösung mit starker Service Management-Komponente hin zu einem gemeinsamen Service-Center auch für andere Kommunen der Region erfolgreich bewältigt hat.