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Vom 7. bis 10. Mai wurden in München DIE Themen des Identity & Access Management heiß diskutiert:
Compliance & Identity Risk Management
Die zunehmende Regulierung in Bereichen wie der Finanzberichterstattung börsennotierter Unternehmen, steigende Ansprüche an den Datenschutz und den Schutz vor Identitätsklau fordern von den Untrernehmen eine strategische Herangehensweise an das Identitätsmanagement. Die Taktik des fortwährenden Stopfens von Sicherheitslöchern wird auf Dauer auch und gerade in großen Unternehmen viel zu teuer und führt dennoch nicht zum Ziel. Erfahren Sie auf dieser Veranstaltung, wie Sie für Ihre Identity Management Strategie einen mehrphasigen Reifungsprozess definieren, an dessen Ziel ein Rahmenwerk aus Benchmarks und Controls steht, das Sie in die Lage versetzt, Ihre Risiken kontinuierlich zu erkennen und durch stetige Optimierung „compliant“ zu bleiben.
Identity Federation & User-Centric Identity Management
Identity Federation ist das Trendthema im Identity Management – und es ist das Thema, das die größte Bedeutung für das Business besetzt, weil Identity Federation die Basis dafür ist, viele Geschäftsanforderungen überhaupt oder besser als bisher umsetzen zu können. Eng damit verknüpft ist die Diskussion um das user-centric Identity Management und Identity 2.0. Mit der Nutzung von Federation-Standards soll der Austausch von Identitätsinformationen zunächst im B2C-Umfeld einfacher werden. Identity 2.0 wird sich aber zunehmend auch auf die B2B-Kommunikation auswirken. Trends, praktische Erfahrungen von den Pionierunternehmen und strategische Ratschläge für die richtige Umsetzung dieser Themen werden in diesem Track behandelt.
Authentication Trends & SSO
Kennwörter alleine reichen für eine sichere Authentifizierung nicht aus. Doch was ist der richtige Ansatz? Sind es Smartcards mit digitalen Zertifikaten oder biometrische Verfahren? Die Trends im Bereich der Authentifizierung und praktische Erfahrungen mit der Umsetzung von Projekten im Bereich der starken Authentifizierung werden in diesem Track ebenso behandelt wie das immer wichtigere Thema Single Sign-On und die verschiedenen Lösungsansätze dafür von Enterprise-Single Sign-On-Anwendungen über Kerberos und die Verwendung von X.509 bis hin zur Frage, welche Rolle Identity Federation zukünftig für Single Sign-On spielen wird.
Roles & Provisioning
Es ist eine alte Erkenntnis, dass die Berechtigungen zum Zugriff auf betriebliche Ressourcen modellbasiert und automatisiert vergeben werden sollten. Um die Berechtigungen vollständig automatisiert vergeben zu können, ist die Ableitung der Einzelberechtigungen aus einem Berechtigungsmodell zwingend erforderlich. Provisioningprojekte haben daher bis heute nur zu teilautomatisierten Lösungen geführt.
Die Bildung von hinreichend semantikreichen Berechtigungsmodellen über die Modellierung von Benutzerrollen und –regeln ist in der Vergangenheit an einem nicht ausreichenden Organisationsgrad der Unternehmen gescheitert. Projekte mit diesen Zielen wurden meist von der Corporate Security oder allgemein vom IT-Bereich vorangetrieben. Sie hatten keine Möglichkeit, die Reife der Unternehmensprozesse insgesamt zu beeinflussen.
Mit dem Zwang zu bestimmten gesetzlichen Regelungen compliant zu sein, erlebt die modellbasierte Berechtigungsvergabe eine Renaissance – diesmal getrieben von der Unternehmensspitze und verschafft einem automatisieren Berechtigungsprovisioning die notwendige Grundlage.
SOA & Identity as a Service
Mit service-orientierten Architekturen und damit im Zusammenhang stehenden Ansätzen wie der MDA (Model Driven Architecture) und MDI (Model Driven Integration) werden Geschäftsprozesse in IT-Prozessen abgebildet. Die Frage, wie man diese Prozesse sicher macht, muss aber das Identity Management beantworten. Identity Federation ist dabei ein wichtiger Baustein. Das reicht aber noch nicht aus. Identity Management muss sich selbst als Satz von Services verstehen, um eine moderne Anwendungswelt optimal zu unterstützen. Strategien, Trends und Best Practices für den Schritt zu einem service-orientierten Identity Management und dem optimalen Zusammenspiel zwischen IAM und SOAs sind das Thema dieses Tracks.
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